Erste urkundliche Nachweise

Die Geschichte des Rynnhofes lässt sich bis in das Mittelalter zurückverfolgen. 1438 erscheint die Herkunftsbezeichnung "an der Rynnen" erstmals in einer Urkunde. Seinen Namen trägt das Anwesen wohl nach einer Wasserrinne, die einst offen daran vorbeiführte. 1479 übergibt der Trientner Fürstbischof den Hof als Lehen. Bereits damals ist von dazugehörigen Weingütern die Rede. Weinanbau hat demnach eine lange Tradition am Rynnhof.

In der Hand des Adels

Mit der Familie v. Greiffensee wird 1516 eine adelige Besitzerfamilie fassbar, die den Weinhof über 100 Jahre in ihren Händen hält. Ihr folgen bis um die Mitte des 19. Jhs. vier weitere Adelsgeschlechter. Nicht alle dürften ständig in Tramin residiert haben, sondern sich lediglich während der Weinlese hier aufgehalten haben. Vor allem um die frischen Trauben und den daraus gewonnen Jungwein zu genießen.

Vom Adelsbesitz zum Spital

1862 erbt der Spitalfond Tramin eine Hälfte des Hauses, der Rest wird bald darauf ebenfalls angekauft. Am Hofeingang entsteht eine Hauskapelle. In der Folge dient das Anwesen eine Zeit lang als Spital. Im Jahr 1928 erwirbt schließlich Oswald Bellutti den Rynnhof und lässt sich mit seiner Familie hier nieder.

Bis heute strahlt das Herrenhaus des Rynnhofes seine adelige Vergangenheit aus. Stuckaturen zieren die Decken der großzügig angelegten Räume. Zum Interieur gehören wertvolle Fayenceöfen des 18. und 19. Jhs. Unter den Wandverputzen verbergen sich großflächige Wandmalereien.

 

Ansitz Rynnhof, Johann Bellutti, Schneckenthalerstraße 13, I-39040 Tramin, MwSt.Nr.: 00659590210
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